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14.04.2016

Ein Bekenntnis zum Standort Krefeld

Neue Werkshalle des führenden Bleiverarbeiters Röhr + Stolberg

Krefeld, 7. April 2016. Der feierliche erste Spatenstich ist gesetzt: Mit dem Bau einer neuen, 1.800 Quadratmeter großen Werkshalle erweitert die Krefelder Röhr + Stolberg GmbH ihren Standort im Stadtteil Linn nachhaltig. Ab September 2016 wird der international bedeutende Bleiverarbeiter hier innovative Produkte für Wachstumssegmente wie den Strahlenschutz und den Großapparatebau herstellen.

Bis zu 20 Arbeitsplätze sollen durch die erweiterten Produktionskapazitäten entstehen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 150 Mitarbeiter – alle in Krefeld. Die Investitionskosten für die Halle betragen rund zwei Millionen Euro. Ziel ist es, die Bauarbeiten am Bruchfeld 52 bis Ende August 2016 abzuschließen. Die Projektverantwortlichen von Röhr + Stolberg haben die Arbeiten heute mit dem feierlichen Spatenstich eingeleitet.

„Die Erweiterung des Krefelder Werkgeländes entspricht voll und ganz unserer Philosophie“, erklärt Geschäftsführer Dr. Horst Koch. „Wir verstehen uns als deutscher Qualitätshersteller, der eine Vielzahl von Lösungen rund um den Werkstoff Blei in einem Werk produzieren kann. Dabei setzen wir auf qualifizierte Arbeitskräfte aus der Region, die wir auch selbst ausbilden.“

So dient die neue Werkshalle der Erweiterung neuer, strategischer Geschäftsfelder wie dem Kabinenbau für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung und die Bromtankcontainer- sowie Großapparatefertigung. „In diesen Produktsegmenten sind hoch spezialisierte Lösungen auf Kundenwunsch gefragt“, so Dr. Koch. „Die Erweiterung ermöglicht es uns, noch flexibler auf individuelle Bedürfnisse einzugehen und unsere Fertigungskapazitäten in diesen wichtigen Zukunftsfeldern zu steigern.“ Eine Besonderheit der Halle ist ein fest installierter Kran, der Großapparate von bis zu 50 Tonnen Gewicht heben kann.

Die Investition ist auch ein Bekenntnis zum Standort: Seit mehr als 140 Jahren sitzt Röhr + Stolberg – beziehungsweise die Vorgängerfirma Bleiwerk Röhr GmbH – in Krefeld. Für die Stadt sprechen auch heute noch die gute Infrastruktur und Verkehrsanbindung in einer der weltweit größten Industrieregionen. Röhr + Stolberg ist heute  Deutschlands größter Verarbeiter von Blei für die Bauindustrie, Strahlenschutzanwendungen, Apparatebau und Galvanotechnik. Die Bleiprodukte aus Krefeld sind weltweit gefragt: Das sanierte Dach der Geburtskirche in Bethlehem besteht ebenso aus Röhr + Stolberg-Blei wie Strahlenabschirmungen von Forschungseinrichtung rund um den Globus. Die neue Werkshalle bildet die Grundlage dafür, dass weitere Großaufträge hinzukommen.

 

 

Die Projektverantwortlichen des Baus der neuen Werkhalle setzten den feierlichen Spatenstich: Dr. Horst Koch (Geschäftsführer, 2.v.r.), Christoph Kissenbeck (Betriebs- und technische Leitung, l.), Ingo Stengert (Finanzen/Personal, 2.v.l.), Frank Köhler (Vertriebsleitung, 3.v.l.) sowie von der beauftragten Baufirma Bolckmans GmbH Markus Mers (Geschäftsführer, r.) und Heike Goldbach (3.v.r.).

Auf dem Röhr + Stolberg-Gelände in Krefeld-Linn entsteht derzeit eine rund 1.800 Qudratmeter große Werkshalle. Fotos: Röhr + Stolberg GmbH

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