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05.04.2017

Innovative Bleierzeugnisse am Standort Linn

Krefelder Traditionsunternehmen Röhr + Stolberg weiht Produktionshalle ein

Krefeld, 28. Oktober 2016. Das Krefelder Traditionsunternehmen Röhr + Stolberg hat seine neue Produktionshalle im Stadtteil Linn fertiggestellt und feierlich eingeweiht. Der 1.800 Quadratmeter große Neubau dient der Erschließung neuer nationaler und internationaler Geschäftsfelder im Bereich der Bleiverarbeitung, vor allem komplexer Strahlenschutzlösungen. Die Röhr + Stolberg GmbH, Deutschlands führender Bleiverarbeiter, ist bereits seit den 1960er Jahren in Krefeld-Linn ansässig und wird an diesem Standort bis zu 20 neue Arbeitsplätze schaffen.

„Halle 9 ist eine richtungsweisende Investition von circa zwei Millionen Euro in den langfristigen, nachhaltigen Ausbau der Röhr + Stolberg GmbH“, betont Geschäftsführer Dr. Horst Koch. Das 1872 gegründete und international agierende Unternehmen ist bereits jetzt marktführender Bleiverarbeiter in Deutschland. Die Produktpalette umfasst Bleierzeugnisse für Dächer und Fassaden, für den Strahlenschutz, die Galvanotechnik und viele weitere industrielle Anwendungen. Durch die neu entstehenden Produktionskapazitäten und die so geschaffenen Arbeitsplätze ist die Halle Grundlage für neue Großaufträge und das nachhaltige Wachstum des Unternehmens. Mit der neuen Halle „bereiten wir uns für zukünftige Produktionsstrategien der neuen Industriewelt 4.0 vor“, so Dr. Horst Koch.

Wichtig sind dem Geschäftsführer jedoch nicht nur das Wachstum des Unternehmens und die Etablierung neuer Geschäftsfelder, sondern auch das „Bekenntnis unserer Firma zum Niederrheinischen Standort Krefeld.“ Alle Unternehmensbereiche der Röhr + Stolberg GmbH sind in Krefeld ansässig – von der Verwaltung über die Produktentwicklung bis hin zur Produktion. Und das soll auch in Zukunft so bleiben.

Die neue Werkshalle soll insbesondere die steigende Nachfrage im Bereich des Strahlenschutzes befriedigen: In der Medizin, Forschung und Energiewirtschaft, in der Werkstoffprüfung und bei Sicherheitskontrollen etwa an Flughäfen gewinnen komplexe und großräumige Strahlenschutzlösungen an Bedeutung. Außerdem kommen die neu entstehenden Kapazitäten der Fertigung von Lagerungs- und Transportbehältern für die chemische und metallerzeugende Industrie zugute.

Am Freitag wurden ab 14 Uhr Kunden, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Vertreter der Stadt Krefeld, zu denen auch Oberbürgermeister Frank Meyer gehörte, begrüßt. Röhr + Stolberg informierte sie über die Produktion in der neuen Halle und den Bauprozess, vom ersten Spatenstich im April 2016 bis hin zur Fertigstellung. Im Rahmen einer Videodokumentation wurden auch Impressionen vom Projekt “Novarka – Tschernobyl“ gezeigt und von Mitarbeitern erläutert. Für den havarierten Reaktor entsteht derzeit ein riesiger Shelter, zu dem auch eine Wartungsgarage gehört, für die über 400 Tonnen Blei und Stahl als Abschirmung von Röhr und Stolberg geliefert wurden.

Neben Produktionsführungen und interessanten Gesprächen bot die Einweihungsfeier außerdem Unterhaltung für Groß und Klein, Kaffee, Kuchen und andere Leckereien.

Mitarbeiter, Geschäftspartner und Vertreter der Stadt Krefeld nahmen an der feierlichen Eröffnung der neuen Produktionshalle teil.

Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer eröffnete gemeinsam mit den Röhr + Stolberg-Verantwortlichen symbolisch die neue Produktionshalle. Von links nach rechts: Christoph Kissenbeck (Betriebsleiter), Frank Meyer, Dr. Horst Koch (Geschäftsführer), Frank Köhler (Vertriebsleiter), Harald Meertz (Technik, strategischer Einkauf, Fertigungsplanung) und Ingo Stengert (Leiter Finanzen und Personal).

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