German
English

Regeln für die Verarbeitung von Blei

Walzblei hat sich seit Jahrhunderten für die Verarbeitung an Dach und Fassade bewährt. Gründe dafür sind die extreme Haltbarkeit und die einzigartige Kaltformbarkeit des Materials: Die Bleche lassen sich flexibel vor Ort falzen und mit einfachen Mitteln den baulichen Gegebenheiten anpassen. Dies gilt für klassisches Saturnblei ebenso wie für die beschichteten und veredelten Produkte von Röhr + Stolberg.

Die Verarbeitung erfolgt nach technischen Regeln, die von der Gütegemeinschaft Saturnblei e.V. gemeinsam mit dem ZVDH und dem ZVHSK erstellt wurden. Die Basistechniken wie die Erstellung der verschiedenen Falze, das Bleitreiben oder -schweißen zeigen wir Ihnen in unseren Schulungsvideos. Sollten Sie mehr zum Thema Walzbleiverarbeitung erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen unsere Schulungen.

Für die sachgemäße Verarbeitung sind einige einfache Hygieneregeln einzuhalten:

  • Der Gebrauch von Handschuhen beim Arbeiten mit Blei sichert einen festen Griff, schützt vor Verletzungen und Verunreinigungen.
  • Ein Verschlucken von Bleipartikeln, -verbindungen oder -lösungen muss vermieden werden, deshalb gilt: vor den Mahlzeiten und vor dem Rauchen gründlich stets die Hände waschen.
  • Das Einatmen von Bleistäuben und –dämpfen muss vermieden werden. Schweiß- oder Lötarbeiten sollten daher nur im Freien oder in gut durchlüfteten Räumen stattfinden. Bei Staub- und Rauchentwicklung ist das Tragen einer Maske erforderlich.
  • Verschmutzte Arbeitskleidung ist getrennt von anderen Textilien zu lagern und zu waschen.
  • Veredelte Walzbleiprodukte bieten nicht nur eine Fülle von Oberflächen und Farben, sondern durch ihre hygienische Versiegelung auch zusätzliche Sicherheit bei der Verarbeitung
  • Blei ist ein kompakter, schwerer Werkstoff. Rollen über 25 kg sollten nie von nur einer Person bewegt werden.

 

 

Diese Website verwendet Cookies, um das Erlebnis der Besucher zu verbessern. Mehr Informationen Alles klar, Hinweis schließen