Schulung zum Thema Bleiwolle
Mit Bleiwolle lassen sich nahezu wartungsfreie und extrem langlebige Bauwerksfugen herstellen. Die richtige Verarbeitung ist dafür die Grundvoraussetzung. Röhr + Stolberg bietet deswegen regelmäßig Technikschulungen für Verarbeiter an.
Organisiert von der Klempnerzeitschrift Baumetall fand am 10. April 2015 eine solche Schulung im Karlstädter Klempner- und Kupferschmiedemuseum statt. Zu den Teilnehmern gehörten Chefredakteur Andreas Buck und Baumetall-Leser aus ganz Deutschland. Sie erlernten die Herstellung von Fugen aus Bleiwolle unter der fachmännischen Leitung von Anwendungstechniker Jürgen Seifert: „Die fachgerechte Verarbeitung ist anspruchsvoll, erzielt dafür aber eine extrem dichte Fuge, die das Mauerwerk über viele Jahre zuverlässig und wartungsfrei vor Feuchtigkeit schützt.“
Die Verarbeitung von Blei als Fugenmaterial hat eine lange Tradition im Dach- und Fassadenbau. Bleiwolle kann sowohl mit Mauerwerk als auch mit allen gängigen Baumetallen kombiniert werden. Die Stränge aus dünnen Bleifäden lassen sich individuell an die jeweilige Fugengröße anpassen und wegen der einzigartigen Kaltformbarkeit sehr gut manuell verstemmen. Das Ergebnis ist eine dichte und saubere Fuge, die sich auch nach der Verarbeitung noch den Bewegungen im Mauerwerk anpasst. Die Haltbarkeit einer solchen UV- und feuchtigkeitsbeständigen Bleifuge ist deutlich höher als diejenige von Fugen aus Mörtel oder synthetischen Materialien.
Hier erfahren Sie mehr über unser Schulungsangebot und zum Produkt Bleiwolle.


